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Sex Tipps

 

 

 

 

Sextipps und Sextricks

Der Trick mit dem Kissen unterm Po

Schieben Sie Ihrer Partnerin ein Kissen unter den Po, bevor Sie es in der Missionarsstellung machen. Das bringt Ihre Partnerin in eine Lage, in der sie jeden Stoß viel intensiver spürt und sehr schnell zum Orgasmus kommt.

Warum funktioniert das?
Beim Stoßen kommt's auf den Winkel an. Wenn Ihr Penis die richtige Neigung hat, reizt er ihre Klitoris und übt einen starken Druck auf ihren G-Punkt aus. Da sich der G-Punkt an der Vorder-, also der Bauchseite der Scheide befindet, sorgt ein nach hinten geneigtes Becken mit größerer Warscheinlichkeit für diese Berührung. Dieselbe Neigung des Beckens bringt auch den Kitzler weiter nach oben, wodurch dann eine bessere Stellung für den Kontakt mit dem Penis erreicht wird.

Wie wende ich diesen Sextipp nun an?
Wenn Sie in der Missionarsstellung sind, schieben Sie ein Kissen unter Ihre Partnerin, genau unterhalb des Beckens, wo ihr Hintern anfängt (nehmen Sie zunächst ein dünnes Kissen). Wenn Sie es sich zurecht geschoben hat und bequem liegt, stoßen Sie wie sonst auch. Wundern Sie sich nicht, wenn Ihre Bemühungen mehr Wirkung haben, als Sie es sich jetzt vorstellen können.

Niemanden berühren ohne Einwilligung

Man berührt niemanden mit der Hand, und schon gar nicht mit einem anderen Körperteil, ohne dass beide Seiten eingewilligt haben. Diese Einwilligung muss, wie bereits erwähnt, echt sein und darf nicht durch Manipulation herbeigeführt worden sein. In diesem Punkt gibt es keinen Interpretationsspielraum. Es ist respektlos, wenn man nicht aufrichtig ist, was die eigenen Erwartungen an die sexuelle Begegnung betrifft. Nur völlige Offenheit garantiert das Vertrauen, das für echte Intimität beim Sex nötig ist. Wenn Sie Oralsex möchten, müssen Sie darum bitten.

Man kann nicht einfach den Kopf seiner Partnerin oder seines Partners in den Schoß drücken und hoffen, dass es schon klappen wird. Wenn Sie Ihre Partnerin in den Hintern ficken wollen, müssen Sie das ansprechen, bevor Sie ihr das Gleitgel hinknallen. Einfach loslegen und sehen, wie weit man gehen kann, gilt nicht. Männern wird öfter vorgeworfen, dass sie zu schnell rangehen und die Sache mit der Einwilligung eher locker nehmen, aber Frauen sind da auch nicht viel besser. Sich auf der Firmenweihnachtsfeier an den Mann der besten Freundin ranschmeißen und hinterher behaupten, man hätte nichts mehr mitgekriegt, weil man zu besoffen war, ist keine Entschuldigung. Und wo wir schon einmal beim Thema sind...

Kein Sex unter Drogeneinfluss

Tun Sie es nie, wenn Sie betrunken oder high sind. Drogen und Alkohol betäuben die Wahrnehmung, und es wird schwieriger, Menschen oder Handlungen einzuschätzen. Außerdem erhöhen sie die Gefahr riskanten Verhaltens. Vielmehr ist es problematisch, da man so nicht mehr fähig ist, eine echte Einwilligung zu geben. Wenn sich jemand, der betrunken ist, nicht wehrt, zählt das im Falle einer Anklage wegen Vergewaltigung später nicht als Verteidigung vor Gericht.

Und wenn Sie sich jemanden erst "schönsaufen" müssen, dann sollten Sie lieber gleich die Finger von diesem Abenteuer lassen. Ich bin wirklich nicht zimperlich, wenn es um Sex geht, und ich glaube auch nicht, dass man dazu absolut nüchtern sein muss. Ein Glas Wein oder andere leichte Rauschmittel können den Genuss beim Sex steigern, sofern man kein Alkohol- oder Drogenproblem hat. Aber wenn man so dicht ist, dass man nicht mehr fahren könnte, dann ist man sicher auch nicht in der Verfassung, seinen eigenen oder einen anderen Körper sicher durch die Stromschnellen des Sex zu bringen.

Verfassen Sie ihre eigene Sex-Anleitung

Lernen Sie, so viel Sie können, über Ihre einzigartige Sexualität, und darüber, was Sie zum Höhepunkt bringt und was nicht. Wenn Sie Ihre körperlichen Begierden nicht kennen, wird es im Bett unbequem für Sie und für alle, mit denen Sie es teilen. Sie würden sich doch auch keinen teuren Sportwagen kaufen und dann nur andere damit fahren lassen. Verfassen Sie ihre eigene Sex-Bedienungsanleitung. Folgen Sie Ihrem eigenen Tempo.

Selbstbefriedigung ist eine nette Art, Stress abzubauen, aber ein bisschen muss man schon üben. Was man auf diese Weise lernt, kann man dann mit anderen teilen.

Sprechen Sie Ihre Wünsche offen aus

Niemand kann Ihre Gedanken lesen, schon gar nicht, wenn er total scharf auf Sie ist. Besonders wichtig ist das, wenn man sich noch nicht so gut kennt. Mein Mann und ich müssen nicht mehr viele Worte verlieren, aber zu Beginn unserer Beziehung haben wir viel über unsere Vorlieben gesprochen.Mit anderen habe ich weiß Gott wie viel Zeit damit verschwendet, steif wie ein Brett dazuliegen und mich zu fragen, warum er mich nicht einfach ein bisschen weiter links anfasst. Aber woher sollte er es auch wissen, wenn ich nichts sage? Zu lernen, meine Wünsche offen auszusprechen, war eine der wichtigsten Sex-Lektionen für mich.

Verurteilen Sie keine sexuellen Vorlieben

Verurteilen Sie niemanden für seine sexuellen Vorlieben. Tiefe und beständige Intimität kann nur in einer Atmosphäre von Akzeptanz und emotionaler Sicherheit gedeihen. Solange das, was ein Partner will, nicht strafbar ist (d. h. wenn weder Kinder oder Familienmitglieder noch Tiere beteiligt sind), sollte man versuchen, offen und verständnisvoll zu sein.Wenn man einer der Vorlieben des anderen selbst aber so gar nichts abgewinnen kann, besteht keinerlei Verpflichtung, es auch nur zu probieren. Trotzdem sollte man immer versuchen, aufgeschlossen zu bleiben. Sie werden sich wundern, an was man Gefallen finden kann. Als ich erst einmal begriffen hatte, dass viele meiner Vorurteile nur Projektionen meiner inneren Konflikte waren, habe ich es geschafft, einige davon über Bord zu werfen.

Zollen Sie dem Sex Respekt

Zollen Sie der körperlichen Liebe den ihr gebührenden Respekt. Sex ist immer eine bedeutende Sache, egal, ob es sich nun um die Hochzeitsnacht handelt oder man gemeinsam nur etwas Spaß haben will. Wenn sich jemand für einen Zeit genommen hat, sollte man auch erscheinen. Falls man absagen muss, sollte man das so früh wie möglich tun, damit der andere noch umdisponieren kann.Außerdem schadet es nicht, zu zeigen, dass man das gemeinsame Vorhaben zu schätzen weiß, indem man pünktlich erscheint, gut aussieht, sich gut fühlt, positiv eingestellt ist und gute Vorsätze hat. Sex sollte niemals dazu genutzt werden, sich gegenseitig zu manipulieren oder zu verletzen. Bosheits-, Mitleids- oder Rachesex ist schlechter Sex. Nehmen Sie die Macht, die Sex hat, nicht auf die leichte Schulter und tun Sie es nur mit den besten Absichten.